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Geoanalyse/Standortanalysen/Gut-Schlecht-Analyse
Methode · Standortanalyse

Ihr Filialnetz weiß schon, was funktioniert.

Die Gut-Schlecht-Analyse lernt aus Ihren bestehenden Standorten: Welche Umfeldfaktoren trennen statistisch die starken von den schwachen? Das Ergebnis ist ein Modell, das neue Standorte bewertet.

ab 15Standorte nötig
3–5Wochen
R² 0,7+typische Güte
Beispiel · Modellgüte

Einflussfaktoren gewichtet

Milieu-Dichte0,42
Frequenz0,31
Wettbewerb−0,20
Modellgüte R²0,74
Die Grundidee

Erfolgreiche Standorte haben etwas gemeinsam.

Sie wissen, welche Ihrer Filialen gut laufen und welche nicht. Was Sie meist nicht wissen: warum. Genau das rechnet die Gut-Schlecht-Analyse aus.

Problem

Warum Bauchgefühl bei Standorten teuer ist.

Die üblichen Erklärungen für schwache Filialen halten einer Prüfung selten stand.

  • „Die Lage ist halt schlecht", aber warum genau?
  • Erfahrungswissen einzelner Personen, nicht dokumentiert
  • Jede Standortentscheidung startet bei null
  • Fehlentscheidungen wiederholen sich
  • Investoren und Banken wollen belastbare Zahlen
Lösung

Was die Analyse liefert.

Ein statistisches Modell, das aus Ihren eigenen Standorten gelernt hat.

  • Welche Faktoren wirklich mit Erfolg korrelieren
  • Gewichtung: Was zählt wie viel?
  • Prognosemodell für neue Standorte
  • Schwachstellen bestehender Filialen erklärbar
  • Nachvollziehbar für Gremien und Kapitalgeber
Ablauf

Fünf Schritte zum Standortmodell.

1

Erfolgskennzahl festlegen

Was heißt „gut"? Umsatz je m², Deckungsbeitrag, Kundenfrequenz oder eine Kombination. Diese Definition steuert alles Weitere.

1 Termin
2

Standorte klassifizieren

Ihre Filialen werden anhand der Kennzahl in Gruppen geteilt, typischerweise obere und untere 30 Prozent.

Ihre Daten
3

Umfeld anreichern

Für jeden Standort erheben wir rund 40 Umfeldmerkmale: Milieu, Kaufkraft, Frequenz, Wettbewerb, Erreichbarkeit, Struktur.

~40 Merkmale
4

Modell rechnen

Statistische Verfahren identifizieren, welche Merkmale die gute von der schlechten Gruppe trennen, und wie stark.

RegressionDiskriminanz
5

Anwenden

Das Modell wird auf ganz Deutschland angewendet. Ergebnis: eine Karte mit Erfolgsprognose für jeden möglichen Standort.

Prognosekarte
Beispielergebnis

So sieht ein Modell aus.

Beispiel · Fachhandel, 62 Filialen

Einflussstärke der Standortfaktoren

Milieu-Dichte Zielgruppe
0,42
Passantenfrequenz
0,31
Sortimentskaufkraft
0,26
Wettbewerbsdichte
−0,20
ÖPNV-Anbindung
0,14
Parkplätze
0,08
Standardisierte Koeffizienten. Grün = fördert den Erfolg, orange = mindert ihn. Modellgüte R² = 0,74.
Überraschung in diesem Projekt: Parkplätze spielten kaum eine Rolleobwohl das Management jahrelang danach gesucht hatte. Entscheidend war die Milieu-Dichte im Umfeld.
Voraussetzungen

Was Sie mitbringen müssen.

Mindestens 15 Standorte

Unter 15 Filialen wird das Modell statistisch instabil. Ab 30 wird es richtig belastbar.

Eine Erfolgskennzahl

Umsatz, Deckungsbeitrag oder Frequenz je Standort, vergleichbar über alle Filialen hinweg.

Stabile Datenperiode

Idealerweise 12 zusammenhängende Monate ohne Sondereffekte wie Umbau oder Eröffnung.

Danach

Was Sie mit dem Modell machen können.

Neue Standorte prüfen

„Wie wird sich diese Lage entwickeln?"

Jede Adresse in Deutschland lässt sich durch das Modell schicken und bekommt eine Erfolgsprognose.

Schwachstellen erklären

„Warum läuft Filiale 23 so schlecht?"

Das Modell zeigt, welche Faktoren am Standort fehlen, manchmal ist es behebbar, manchmal nicht.

Expansionskarte bauen

„Wo sind die 20 besten freien Lagen?"

Deutschlandweites Ranking aller Gebiete nach Modell-Score als Grundlage der Expansionsplanung.

Investoren überzeugen

„Womit begründen wir das Investment?"

Statistisch fundierte Prognose statt Bauchgefühl, das überzeugt Gremien und Kapitalgeber.

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Machbarkeit klären

Reichen Ihre Daten für ein Standortmodell?

Schicken Sie uns die Anzahl Ihrer Standorte und Ihre Erfolgskennzahl. Wir sagen Ihnen in einem Gespräch, ob und wie belastbar ein Modell wird.